header image
HOME arrow PRESS arrow Press releases arrow Erfolgreiche Petitionsübergabe und Kampagnenlancierung in Bern
Erfolgreiche Petitionsübergabe und Kampagnenlancierung in Bern PDF Print E-mail

Bern, 03. Juli 2008

Vertreter der vier Tibetorganisationen in der Schweiz haben heute gemeinsam mit Nationalrätin Pascale Bruderer, Musiker und Politologe Greis und Unterstützern ihre Forderungen dem  Bundesrat überreicht und an einer Pressekonferenz die Kampagne «Ich- couche-nicht.ch» lanciert.

Vor rund drei Monaten haben die vier grossen Tibetorganisationen der Schweiz eine Petition lanciert, in welcher der Bundesrat unter anderem aufgefordert wurde, der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele aus Protest gegen die Repressionen in Tibet fernzubleiben. 60'000 Menschen in der Schweiz haben innert kürzester Zeit mit ihrer Unterschrift diese Forderung unterstützt. Die sehr hohe Anzahl an Unterschriften innerhalb einer solch kurzen Zeitspanne beweist, wie gross die Solidarität der Schweizer Bevölkerung mit dem tibetischen Volk ist.

«In den vergangenen Monaten hat die Repression in Tibet deutlich zugenommen, unter anderem mit Umerziehungskampagnen in den Klöstern und der Unterdrückung von jeglichen Sympathiekundgebungen für den Dalai Lama. Der Bundesrat muss jetzt deutlich gegen die chinesische Gewalt Stellung beziehen. Wir dürfen bei solch schweren Menschenrechtsverletzungen nicht schweigen», so Pascale Bruderer, Nationalrätin und Mitglied der parlamentarischen Gruppe für Tibet.

 Sowohl in der Schweiz, als auch weltweit ist die Solidarität mit dem tibetischen Volk und die Entrüstung über das brutale Vorgehen der Chinesischen Regierung gross. Die Teilnahme an der Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele ist in vielen Ländern sehr umstritten und wird oft von einer Verbesserung der Lage in Tibet abhängig gemacht. Auf grosses Unverständnis stösst deshalb der Entscheid des  Bundespräsidenten Pascal Couchepin, der bereits Ende Mai seine Teilnahme an der Feier ohne jegliche Zugeständnisse der chinesischen Regierung bekannt gab.

«Die Olympischen Spiele werden von der Chinesischen Regierung als Mittel missbraucht, ihr Regime zu legitimieren und somit auch die Missachtung von Menschenrechten in China und Tibet. Die weltweiten Proteste haben gezeigt, dass öffentlicher Druck die Machthaber in Peking sehr wohl beeinflusst und zu Zugeständnissen bewegt. Bundespräsident Couchepin könnte mit einer Absage der Eröffnungszeremonie ein Zeichen setzen und damit der propagandistische Machtdarstellung der chinesischen Regierung entgegenwirken. Die Sportler wären hierbei nicht betroffen -  für die unterdrückten Menschen in China und Tibet, aber auch für viele Schweizer/innen wäre es aber ein wichtiges Signal», so Daniela Lehmann, Kampagnenleiterin der Gesellschaft Schweizerisch Tibetische Freundschaft.

Nebst der Petition wurde von den Tibetorganisationen heute die Kampagne «Ich-couche-nicht.ch» lanciert, welche nebst der Aufforderung an Couchepin, nicht zu kuschen und der Eröffnungszeremonie fernzubleiben, auch die Schweizerinnen und Schweizer ermuntert, am 8.8.2008, am Eröffnungstag der Olympsichen Spiele, ein Zeichen zu setzen und diesen wichtigen Tag als Tag der Solidarität für Tibet zu begehen.

Donate
Support the 2008-FreeTibet campaign!
Your donation will be conducted safely and free of charge by Paypal
Initiated by

Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft  (GSTF)

Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE)

Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz und Liechtenstein (TGSL)

Tibetische Frauen-Organisation in der Schweiz (TFOS)

Support Team Tibet
Bring Tibet to the 2008 Games