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Einen Tag vor Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking fordert US-Präsident George W. Bush China mit ungewohnt deutlichen Worten zur Achtung der Menschenrechte auf.
Er sei «tief besorgt», sagte Bush in Bangkok und kritisierte die Menschenrechtslage in China in ungewohnter Deutlichkeit. Die Vereinigten Staaten seien entschieden gegen die Verhaftung von politischen Dissidenten, Menschenrechtlern und religiösen Aktivisten, erklärte Bush. Eindringlich forderte er Peking auf, Grundrechte wie Presse-, Versammlungs- und Religionsfreiheit zu garantieren. Zugleich würdigte der US-Präsident aber auch die chinesischen Wirtschaftsreformen. Druck aufrechterhalten Der australische Ministerpräsident Kevin Rudd rief die internationale Gemeinschaft auf, den Druck auf China in Menschenrechtsfragen aufrechtzuerhalten. Rudd erklärte im Fernsehsender Nine Network, die internationale Gemeinschaft müsse «mit starker und gemeinschaftlicher Stimme» auf China einwirken. Auch der australische Regierungschef wird zur Eröffnungsfeier in Peking erwartet. Die dortige Polizei nahm heute mindestens zwei Frauen fest, die gegen ihre Vertreibung für den Bau olympischer Stätten protestiert hatten. Zhang Wei und Ma Xiulan hatten die Zerstörung ihrer Häuser in der Nähe des Tiananmen-Platzes kritisiert. Sie sei in der Nacht zum Donnerstag weggebracht worden, sagte Ma telefonisch der Nachrichtenagentur AP. Eine Frau an Zhangs Mobiltelefon erklärte, diese sei kurz nach Mitternacht abgeführt worden. if(typeof(WLRCMD)=="undefined"){var WLRCMD="";} if(typeof(adlink_randomnumber)=="undefined"){var adlink_randomnumber=Math.floor(Math.random()*10000000000)} document.write('<\/scr'+'ipt>'); if(document.getElementById("rect")) { document.getElementById("arect").style.display="block"; } <a xhref="http://ad.ch.doubleclick.net/jump/tagesanzeiger.ch/DE_Ausland_REC_C_300x250;sz=300x250;Tile=3;ord=1234567890?" target="_blank"> <img xsrc="http://ad.ch.doubleclick.net/ad/tagesanzeiger.ch/DE_Ausland_REC_C_300x250;sz=300x250;Tile=3;ord=1234567890?" border="0" width="300" height="250"> </a> | Ein weiterer ehemaliger Anwohner, der ein Protestplakat aufstellen wollte, wurde auf offener Strasse von Sicherheitskräften weggebracht. Für die Baumassnahmen zur Vorbereitung der Olympischen Spiele wurden Tausende Pekinger aus ihren Wohnungen vertrieben. Ebenfalls am Tiananmen-Platz demonstrierten am Donnerstag drei amerikanische Aktivisten, die von Sicherheitskräften gestoppt wurden. 2000 Exiltibeter demonstrieren in Kathmandu In Nepal gingen etwa 2000 Exiltibeter auf die Strasse und forderten mehr Rechte für die Menschen in Tibet. Ausserdem verlangten sie eine Untersuchung der Niederschlagung der antichinesischen Unruhen im März. Der Massenprotest sei bewusst auf den Tag vor Eröffnung der Olympischen Spiele gelegt worden, «um die grösstmögliche Aufmerksamkeit zu erzielen», sagte einer der Aktivisten in Kathmandu. Die Polizei liess die Menge friedlich demonstrieren, konfiszierte aber Protestplakate und untersagte den Demonstranten antichinesische Slogans. (cpm/ap) |